Champions League Uefa prüft offenbar vorgezogene Videobeweis-Einführung

Manchester-City-Profi Raheem Sterling trat in den Rasen, der Schiedsrichter gab einen Elfmeter. Mit Folgen? Die Uefa prüft laut Medienberichten, ob der Videobeweis schon in dieser Spielzeit kommen kann.

Videobeweis-Einsatz beim englischen Ligapokal (Oktober 2018)
DPA

Videobeweis-Einsatz beim englischen Ligapokal (Oktober 2018)


Der Videobeweis wird möglicherweise bereits in dieser Saison in der Champions League eingeführt. Nach Informationen der BBC diskutiert die Europäische Fußball-Union (Uefa) darüber, den eigentlich erst für die kommende Saison geplanten Start vorzuziehen. Die Entscheidung könnte schon Anfang Dezember bei der nächsten Sitzung des Uefa-Exekutivkomitees bekannt gegeben werden, berichtet die BBC.

In der Champions League war es zuletzt zu mehreren Fehlentscheidungen gekommen. Erst am Mittwoch hatte Manchester City gegen Schachtjor Donezk einen Foulelfmeter erhalten, als Englands Nationalspieler Raheem Sterling nach einem Tritt in den Rasen zu Fall gekommen war. "Die Schiedsrichter wollen doch Hilfe, der VAR hätte für die Entscheidung drei Sekunden benötigt", sagte Manchesters Teammanager Pep Guardiola anschließend.

Ende September hatte das Uefa-Exekutivkomitee beschlossen, den Videobeweis zur kommenden Spielzeit in der Champions League sowie bei der EM-Endrunde 2020 einzuführen. Zudem werde die Technik beim europäischen Supercup 2019, in der Europa League ab der Saison 2020/2021 sowie beim Finalturnier der neugeschaffenen Nations League für Nationalmannschaften 2021 eingesetzt.

Zuletzt hatte sich die Uefa noch zurückhaltend gegenüber einem Einsatz der Videotechnik gezeigt. "Für mich ist der Video Assistant Referee noch nicht ganz ausgereift", hatte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin noch im August gesagt, dabei jedoch auch angemerkt: "Aber wir wissen alle, dass es keinen Weg zurück gibt. Die Technik wird früher oder später kommen."

chh/sid



insgesamt 2 Beiträge
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Stäffelesrutscher 08.11.2018
1.
Warum ist Herr Sterling nicht zum Schiri gegangen und hat es klargestellt? Warum war Herr Jesus nicht so fair und hat drübergeschossen? Warum wurde das Elfmetertor überhaupt anerkannt, wo doch im Moment des Schusses ein weiterer City-Spieler schon meterweit im Strafraum war?
jack14 08.11.2018
2. Tja
die ersten beiden Fragen kann ich dir denke ich beantworten. Weil Ego und Ehrgeiz in diesem Geschäft mehr wert sind als Moral und Ehrlichkeit. Das Ganze hat mit sportlichem Wettkampf nicht mehr ganz so viel zu tun. Hat eher was mit Geschäft, Zockerei für Wettanbieter, und Vertreiben von Langeweile zu tun. Ich schaue es mir nach einem anstrengenden Tag auch gerne mal an. Vom Hocker reißt es mich schon lange nicht mehr
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